Günther und ich haben beschlossen, dass wir dringend eine Pause vom Alltagswahnsinn brauchen, und sind nach Thailand geflüchtet. Die Buchung über das Reisebüro Waldviertel Fraisl verlief einwandsfrei wie immer. Philipp Fraisl, der Geschäftsführer, hat uns so gut betreut, dass wir uns fast wie VIPs gefühlt haben.

Wir sind mit der EVA Air nach Bangkok geflogen und hatten das Glück, eine ganze Dreierreihe für uns alleine zu haben. Das heißt, wir konnten uns richtig schön ausstrecken. Der Flug war pünktlich und das Essen und der Service waren so überraschend gut. Frühmorgens sind wir dann in Bangkok gelandet und der Jetlag hat uns mächtig erwischt. 🙁 

Ich habe Günther überredet, wach zu bleiben und nicht zu schlafen – ob das wirklich so eine gute Idee war, kann ich jetzt im Nachhinein nicht mit Sicherheit sagen. Jedenfalls waren wir beide am Abend ziemlich gereizt und sind wären uns lieber aus dem Weg gegangen…

Unser Hotel war super modern, auch wenn es etwas mehr gekostet hat und außerhalb der Stadt lag. Kann ich jemdem weiter empfehlen! Der Pool war nett, auch wenn die Sonne, dank der verrückten Gebäudearchitektur, erst am Nachmittag zum Vorschein kam. Das Frühstücksbuffet war ein absoluter Traum. Tipp: Mango Sticky Rice – muss man probiert haben!

Wir haben ganze vier Tage damit verbracht, uns in die Stadt zu stürzen – das muss man einfach machen, wenn man schon mal hier ist. Metro fahren, sich auf der Khaosan Road massieren lassen, auf dem Weekend-Market shoppen oder Thai-Street-Food essen, mit dem TukTuk im Kreis fahren – es war ein einziges Abenteuer.

Die typischen Highlights und Sehenswürdigkeiten könnt ihr ja überall nachlesen, deshalb werde ich das jetzt nicht nochmal aufzählen. Aber, vergesst nicht, dass diese Stadt auch eine dunkle Seite hat. Es gibt hier viel Armut und schwierige Lebensbedingungen für manche Thais. Das sollte man nicht ignorieren und sich bewusst sein, dass nicht alles so luxuriös ist, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint.

Nach unseren vier Tagen wurden wir dann um 8:40 Uhr von einem Fahrer zum Flughafen gebracht. Da der Verkehr in Thailand unberechenbar ist, sind wir frühzeitig gestartet und mussten am Gate noch eine Weile warten. Günther hat sogar am Gate ganze zwei Stunden geschlafen. Bei Inlandsflügen gibt es leider nicht diese tollen Shopping-Möglichkeiten wie bei Langstreckenflügen, deshalb sollte man sich lieber ein gutes Buch mitnehmen. Mit einer Stunde Verspätung ging es dann endlich weiter nach Phuket. Und ganz ehrlich, es war echt überraschend, dass wir für den kurzen Flug sogar warmes Essen und Getränke bekommen haben. Europäische Fluglinien könnten sich da ein Beispiel nehmen.

Unsere ganz persönlichen Highlights in Bangkok:

– Massagen (an jeder Ecke und super günstig)
– Insekten kosten (Günther hat’s gewagt!)
– Tempelbesuche (ja, die gibt es hier auch)
– Eine abenteuerliche Tuk-Tuk-Fahrt (aber vorher unbedingt den Preis verhandeln)
– Der berühmte Weekend Market (Shopping,…)
– Thai-Food/Street-Food (nicht in schicken Restaurants, sondern lieber wie  die Thais essen)
– Frische Säfte (am besten tropisch und exotisch)
– Thai-Pancakes (auch bekannt als Roti)

Was uns in Phuket erwartet, erzähle ich euch im nächsten Beitrag. Ihr solltet euch schon mal auf jede Menge Sand, Sonne und Spaß gefasst machen!

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